Informationen zum Sommerkurier

Das Magazin Sommerkurier wird es dieses Jahr leider nicht geben.
Da noch eine längere Zeit mit Reiseeinschränkungen zu rechnen ist und gerade im strukturschwachen Gebiet Lappland die ärztliche Versorgung bei einer hohen Anzahl von Erkrankten nicht sichergestellt ist, ist von Reisen unbedingt abzusehen – unabhängig von den schwedischen „Empfehlungen“.

Informationen zum Coronavirus COVID-19 in Schweden

Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, nach Schweden einzureisen, ist die dringliche Bitte, es nicht zu tun!

Die Lage in Schweden ist kritisch, es wird mit einer erheblichen weiteren Ausbreitung des Virus gerechnet. Die deutsche Presse berichtet regelmäßig über den schwedischen Sonderweg.

Sie können das Land hinsichtlich der medizinischen Versorgung NICHT mit Deutschland vergleichen!  Die Anzahl der Intensivpflegeplätze sind in keinster Weise mit Deutschland zu vergleichen, in Norrbotten und Västerbotten (Lappland) gibt es insgesamt nur ca. 50 Intensivpflegeplätze, schwedenweit 500, die zurzeit mit Notzelten des Militärs erhöht werden. In einigen Bezirken ist es bereits zu Todesfällen gekommen, da keine Intensivpflegeplätze/Beatmungsgeräte zur Verfügung stehen.

Es leben überwiegend alte Menschen in den Dörfern, die als Risikogruppe eingestuft sind und insbesondere im nördlichen Teil Schwedens liegen die Ärztezentren und Krankhäuser teilweise einige hundert Kilometer von den Dörfern entfernt.

Das Risiko, dass Sie zur Ausbreitung des Coronavirus beitragen, sollte Ihnen ausreichend bekannt sein.
Sollten Sie selbst in Schweden krank werden, belasten Sie das schwedische Gesundheitssystem auf Kosten der Einheimischen.

Bleiben Sie zu Hause! Schweden wartet auf Sie in anderen Zeiten!

Aktuelle Informationen zur Lage und Einreise nach/aus Schweden finden Sie auf:

www.stokholm.diplo.se: Deutsche Botschaft Stockholm

www.swedenabroad.se: Schwedische Botschaft Berlin

Radio Schweden informiert auf Englisch über Aktuelles zum Virus in Schweden: sverigesradio.se

Wichtige Infos Charterflüge Arvisdjaur – Deutschland

Charterflugverkehr:
Beachten Sie bitte die Infos von Fly-Car (17.03.2020):

    1. Es werden ab sofort keine Passagiere mehr nach Arvidsjaur befördern.
    2. Alle derzeit noch in Lappland verbliebenen Reisende können unsere Kapazitäten am Freitag von Arvidsjaur nach Deutschland buchen.
    3. Die beiden geplanten Flugtage 23.+ 27.3. werden gestrichen.

Beachten Sie die aktuellen Infos der Charterflugunternehmen und des Flughafens Arvidsjaur:
Fly-Car.de
pro-sky.com
arvidsjaurairport.se

 

 

Das eisige Kaufhaus

Neben den großen Autoherstellern forschen und entwickeln auch die Zulieferer an der elektrischen Zukunft. Der österreichisch-kanadische Konzern Magna, Drittgrößter der Branche, hat jetzt einen Baukasten für den elektrischen Antrieb in Arjeplog vorgestellt.

ZF-Testanlage Arvidsjaur

Die Ära Bodo Barth geht zu Ende – Corrado Borgia wird Nachfolger

Bodo Barth (li) und Corrado Borgia (re) von der ZF-Testanlage Arvidsjaur  Foto: ZF

Seit 1984 ist Bodo Barth, Geschäftsführer und Hausherr der ZF-Wintertestanlage bei Arvidsjaur, ein bekanntes Gesicht hier in der Wintertestregion. Jetzt geht seine letzte Dienstreise zu Ende: Nach 36-Jahren Wintererprobung bestreitet er am Freitag seinen letzten Arbeitstag vor seinem Ruhestand in Arivdsjaur. „Zählt man alle Zeiten zusammen, habe ich insgesamt rund sieben volle Jahre hier verbracht“, berichtet Bodo Barth. Eine spannende Zeit mit vielen geschäftlichen und privaten Kontakten.
Immer mit Herzblut dabei hat Bodo Barth die Testanlage durch die Jahrzehnte gesteuert. Darunter waren viele technische Herausforderungen und interne Firmenübernahmen. „Das alles hätte niemals ohne unsere schwedischen Partner funktioniert. Mich hat immer wieder beeindruckt, wie praktikabel die Schweden arbeiten“, berichtet er. Seit Jahrzehnten sorgen Olof Borgman & Team (Hotel Edström) für gut präparierte Teststrecken und kümmern sich um die Gebäude und Unterkünfte für die Kollegen von ZF und ihre Kunden. Bodo Barth bedankt sich hierfür ganz herzlich.
Vermissen wird Bodo Barth den richtigen Winter, das steht fest. Für jemanden, der 36 Jahre lang Schnee und Eis in allen Varianten kennen gelernt hat, ist der deutsche Winter wohl gewöhnungsbedürftig. Aber erstmal wird er seinen Ruhestand genießen und wer weiß, vielleicht steigt er eines Tages wieder in ein Flugzeug Richtung Arvidsjaur.

In Bodos Fußstapfen tritt sein Stellvertreter Corrado Borgia, seit 1988 an Bodos Seite tätig und bei der Wintererprobung dabei. Auch er ist ein Mann der Praxis und schätzt das unkomplizierte aber doch professionelle Miteinander mit den schwedischen Kolleginnen und Kollegen „Trotz Schwierigkeiten hier in der Region Saisonpersonal zu bekommen, haben wir immer einen guten Service erlebt“, berichtet er.
Als Verantwortlicher für die ZF-Testanlagen in Europa liegen die Herausforderungen für Corrado Borgia in den nächsten Jahren insbesondere im Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität und der Weiterentwicklung der Testanforderungen die ZF erfüllen muss. „Wir sind auf einem guten Weg und bereit für die Zukunft“, berichtet der neue Chef der Testanlage. Die Umsetzung bedarf der Unterstützung eines guten Teams, auf das sich Corrado immer verlassen kann intern sowie extern. Und dafür bedankt er sich ganz herzlich.

Der WINTERKURIER wünscht Bodo Barth alles Gute für seinen Ruhestand und Corrado Borgia viel Erfolg!

Icemakers weiht Ladestation für Elektrofahrzeuge in Arvidsjaur ein

Bürgermeisterin Sara Lundberg und Michael Lindeman (Icemakers AB) bei der Einweihung der Icemakers-Ladesäule in Arvidsjaur
Foto: Icemakers

In der Skillnadsgatan 19, Arvidsjaur hat die Firma Icemakers Anfang Februar eine Ladesäule für AC und DC-laden installiert (22 kW Wechselstrom – Typ2 sowie 50 kW Gleichstrom CCS)
„Unsere öffentlichen Ladesäulen in Arvidsjaur und Arjeplog machen es möglich, dass unsere Gäste aus der Fahrzeugindustrie ihre Elektrofahrzeuge auch außerhalb der jeweiligen Testanlagen DC laden können“, sagt Michael Lindeman (VD von Icemakers).
Michael hofft, dass in naher Zukunft die Ladeinfrastruktur in den Kommunen Arjeplog und Arvidsjaur weiter ausgebaut wird. „Es ist wichtig, die Möglichkeit zu bieten, wichtige Erprobungsfahrten auszuweiten und externe Lademöglichkeiten zu erproben“, sagt er.
Natürlich richtet sich das Ladeangebot auch an Einheimische, die vielleicht dadurch motiviert werden, auf ein Elektrofahrzeug umzusatteln.
Die Bezahlung ist via APP oder Kreditkarte (VISA/Mastercard) möglich.
Zum Artikel auf www.arvidsjaur.se mit Fotos und schwedischem Text