Die Ära Bodo Barth geht zu Ende – Corrado Borgia wird Nachfolger

Bodo Barth (li) und Corrado Borgia (re) von der ZF-Testanlage Arvidsjaur  Foto: ZF

Seit 1984 ist Bodo Barth, Geschäftsführer und Hausherr der ZF-Wintertestanlage bei Arvidsjaur, ein bekanntes Gesicht hier in der Wintertestregion. Jetzt geht seine letzte Dienstreise zu Ende: Nach 36-Jahren Wintererprobung bestreitet er am Freitag seinen letzten Arbeitstag vor seinem Ruhestand in Arivdsjaur. „Zählt man alle Zeiten zusammen, habe ich insgesamt rund sieben volle Jahre hier verbracht“, berichtet Bodo Barth. Eine spannende Zeit mit vielen geschäftlichen und privaten Kontakten.
Immer mit Herzblut dabei hat Bodo Barth die Testanlage durch die Jahrzehnte gesteuert. Darunter waren viele technische Herausforderungen und interne Firmenübernahmen. „Das alles hätte niemals ohne unsere schwedischen Partner funktioniert. Mich hat immer wieder beeindruckt, wie praktikabel die Schweden arbeiten“, berichtet er. Seit Jahrzehnten sorgen Olof Borgman & Team (Hotel Edström) für gut präparierte Teststrecken und kümmern sich um die Gebäude und Unterkünfte für die Kollegen von ZF und ihre Kunden. Bodo Barth bedankt sich hierfür ganz herzlich.
Vermissen wird Bodo Barth den richtigen Winter, das steht fest. Für jemanden, der 36 Jahre lang Schnee und Eis in allen Varianten kennen gelernt hat, ist der deutsche Winter wohl gewöhnungsbedürftig. Aber erstmal wird er seinen Ruhestand genießen und wer weiß, vielleicht steigt er eines Tages wieder in ein Flugzeug Richtung Arvidsjaur.

In Bodos Fußstapfen tritt sein Stellvertreter Corrado Borgia, seit 1988 an Bodos Seite tätig und bei der Wintererprobung dabei. Auch er ist ein Mann der Praxis und schätzt das unkomplizierte aber doch professionelle Miteinander mit den schwedischen Kolleginnen und Kollegen „Trotz Schwierigkeiten hier in der Region Saisonpersonal zu bekommen, haben wir immer einen guten Service erlebt“, berichtet er.
Als Verantwortlicher für die ZF-Testanlagen in Europa liegen die Herausforderungen für Corrado Borgia in den nächsten Jahren insbesondere im Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität und der Weiterentwicklung der Testanforderungen die ZF erfüllen muss. „Wir sind auf einem guten Weg und bereit für die Zukunft“, berichtet der neue Chef der Testanlage. Die Umsetzung bedarf der Unterstützung eines guten Teams, auf das sich Corrado immer verlassen kann intern sowie extern. Und dafür bedankt er sich ganz herzlich.

Der WINTERKURIER wünscht Bodo Barth alles Gute für seinen Ruhestand und Corrado Borgia viel Erfolg!